Vorab: es war eine schöne, lohnenswerte Tour, keine Pannen, keine Unfälle, teilweise herrlichstes Wetter super Landschaften und "nur" zum Schluss bei einigen eine kleine Magenverstimmung. Zur Streckenbeschreibung

Teilnehmer: Hans, Elfriede, Karl, Toni, Franz, Kay, Stefan, Gast Stefan, Loni, Marcus und Susanne 
Begleitfahrer(in): Irmi, Karls Vater, Elfriede und Susanne

1.Tag: Freising Passau (~ 160 km, ~ 850 Hm)

Los ging es am Donnerstag bei noch trockenem Wetter, das sich leider erst mal änderte und uns einige Begleiter kostete. Diese bogen wegen Regen nach ca. 25 km verständlicherweise doch lieber ab. 9 hartgesottene mussten (wollten!) weiter nach Passau. Begleitet von Irmi, die uns luxuriös mit Muffins und frisch gepflückten Erdbeeren versorgte. 
Ab Vilsbiburg hörte der Regen auf und nach einer Kaffeeeinkehr ging es trocken weiter. Es gab sogar nochmal eine Kaffeeinkehr in Vilshofen (dort gibt es übrigens jede Menge schöne Eisdielen und Cafés! Der Weg lohnt sich.) Dann war es auch nicht mehr weit bis Passau. Dort mussten wir uns leider von Irmi und Loni verabschieden, die zurückfuhren. Die restlichen 8 blieben im "Hendl Hotel" (nettes zentrales Hotel, Zimmer in mediterranem Stil, Trotz Namen ohne Hähnchengeruch!). Abendessen gab's aber dort nicht (wollten wir zumindest nicht), sondern wir entschieden uns nach einigem hin und her für eine Pizzeria.

2.Tag: Passau - Waldmünchen (~140 km, 2300 Hm)

Aufbruch um 9:30 Uhr bei schönstem Wetter: sonnig und warm. Warm, vor allem nach dem ersten Anstieg aus Passau heraus. So ging es dann auch weiter durch den Bayrischen Wald Richtung Oberpfalz: wellig, rasante Abfahrten und knackige Anstiege, die doch einigen einige Körner 
abverlangten (mir auf jeden Fall). Dadurch zog sich die Gruppe bis Regen ein bisschen auseinander, fand sich aber bei einer ausgiebigen (1,5 h !!!! Pausenrekord beim RVN ) Brotzeit dort wieder zusammen.


Begleitet wurden wir an diesem Tag von Karls Vater, der gerne die mittlerweile völlig überflüssigen Windwesten und Ärmlinge gegen Wasser und Bananen eintauschte.
Über Bodenmais ging es dann nach Waldmünchen in ein kleines, rustikales Hotel in tschechischer Hand. Dort erwarteten uns auch schon Hans und Elfriede. Beim Abendessen war das Hotel ein klein wenig überfordert. ("Palatschinken als Nachtisch? Das dauert aber mindestens eine halbe Stunde....")

3. Tag: Waldmünchen- Königstein (~ 110km,  1800 Hm ?)

Wieder Sonne!! Aber auch Wind, Gott sei Dank aus der "richtigen" Richtung. Oft von hinten. Was die Abfahrten auf dieser wunderschönen welligen und verkehrsarmen Strecke richtig schnell machte. Diesmal wechselte ich mich mit Elfriede im Begleitfahrzeug ab. Sozusagen zwischendurch mal Frauentausch. So ging es diesmal mit weniger Pausen nach Königstein. 
Dort angekommen verdunkelte sich der Himmel leider schon. Es war nicht ganz klar ob, es nun gewittert oder nicht, denn eigentlich war noch eine kleine Rundtour mit Grottenbesichtigung geplant. Wir wagten den Aufbruch zur Grottenbesichtigung mit Führung in 6 km Entfernung. Zur weiteren Rundfahrt kam es dann aber nicht, weil es dann doch gewitterte. Die Rückfahrt war ein wenig hektisch. 
(Also ich habe immer Schiss bei Gewitter auf dem Rad über eine Anhöhe...) Ging aber alles gut. Gewitter war harmlos und verzog sich brav und wir konnten abends sogar draußen essen. (In Konkurrenz mit einer ganzen Busladung Senioren, auf die die Küche aber gut vorbereitet war).

4. Tag: Königstein- Bamberg ( ~ 147 km, ~ 2000 Hm)

Toll und schon wieder Sonne! Wieder eine wunderschöne verkehrsarme wellige Strecke. Anstrengend aber lohnenswert. Mit kulturellen Highlights (zwei Klöster: 14 Heilige, Kloster "Banz") Und super Aussicht über das Maintal. Man muss nur beim Rausch der Abfahrt nicht die Abzweige übersehen. Na oder halt mehr Höhenmeter machen... :) 
Diesmal musste Elfriede alleine das Begleitfahrtzeug fahren und erst mal voraus nach Bamberg eilen, um die Schlüssel fürs Hotel zu organisieren.  Allmählich ging die Pausendichte wieder auf RVN Niveau 
zurück. Einkehr erst nach ca. 11o km, dann aber innerhalb 15 km 2 Mal. Gott sei Dank hatte uns Elfriede aber zwischendurch wiedergefunden und konnte uns mit Wasser und Bananen versorgen. Denn es war schon ziemlich heiß. Richtung Bamberg auf den letzten 20 km blies uns dann entgegen der Vorhersagen ein kräftiger Wind entgegen und eine fette Gewitterwolke hing über der Stadt. Sie tröpfelte aber nur bescheiden, so dass wir wieder Glück hatten und trocken in Bamberg ankamen. 
Stefan, Marcus und ich sind dann mit dem Zug nach Freising zurück. Ging gerade eben gut. Zwischen Bamberg und Nürnberg waren viele Radfahrer unterwegs und der Schaffner wollte schon beinahe nicht alle Räder mitnehmen... Der tapfere Rest blieb in Bamberg für die Schlussetappe.

5. Tag: Bamberg- Freising

Geplant waren eigentlich (250 km) Immerhin geschafft wurden 187 km, denn „Montezumas Rache“ und das Wetter waren an diesem Tag nicht so wohl gesonnen und hatten einige von uns erwischt. Mittlerweile geht es aber allen wieder gut. Und ich denke es hat allen super gut gefallen.


Vielen Danke nochmal an Karl, Norman und Ines für die Organisation sowie Irmi, Karls Vater und Elfriede für das Begleiten im Fahrzeug. 
Ich denke das können wir wiederholen! 

 

Susanne
(Schriftführerin)

Die Strecke:

Freising – Ottobeuren  Blaubeuren – Lindau – Oberammergau – Freising